Zucchini Pasta mit cremiger Zucchini-Ricotta-Soße

Pasta
Cremige Zucchini Pasta mit Ricotta, Basilikum und Spinat: Dieses einfache Zucchini-Pasta-Rezept ist schnell gemacht und perfekt für den Sommer.

Diese Zucchini Pasta ist eines dieser unkomplizierten Sommergerichte, die du immer wieder machen möchtest. Die cremige Soße besteht aus gebratener Zucchini, Ricotta, frischem Basilikum und Babyspinat und kommt dabei ganz ohne klassische Sahnesoße aus. Dazu kommen ein Spritzer Zitrone, italienische Kräuter und natürlich jede Menge frisch geriebener Parmesan.

Das Besondere: Die Zucchini wird zunächst kräftig angebraten und anschließend zusammen mit den restlichen Zutaten zu einer wunderbar cremigen Zucchini-Pasta-Soße püriert. Dadurch bekommst du jede Menge Gemüse in die Soße und gleichzeitig eine herrlich samtige Konsistenz.

Mit Basilikum, Chiliflocken und Parmesan serviert, ist diese Pasta für mich das perfekte schnelle Mittag- oder Abendessen im Sommer.

Warum du diese Zucchini Pasta lieben wirst

Diese cremige Zucchini Pasta ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch unkompliziert zubereitet. Außerdem kannst du damit wunderbar größere Mengen Zucchini verarbeiten – perfekt also, wenn im Sommer gerade Zucchini-Saison ist.

  • herrlich cremige Zucchini-Ricotta-Soße
  • jede Menge Gemüse
  • vegetarisch
  • perfekt für den Sommer
  • ideal zur Zucchini-Verwertung
  • mit frischem Basilikum und Zitrone
  • unkompliziert und familienfreundlich
  • mit deiner Lieblingspasta kombinierbar

Cremige Zucchini Pasta ohne Sahne

Für eine richtig cremige Pasta brauchst du nicht unbedingt Sahne. Bei dieser Zucchini Pasta mit Ricotta sorgen gleich drei Komponenten für die perfekte Konsistenz: die weich gebratene Zucchini, cremiger Ricotta und etwas stärkehaltiges Nudelwasser.

Das Nudelwasser solltest du deshalb auf keinen Fall wegschütten. Die enthaltene Stärke hilft dabei, die pürierte Zucchini-Soße besonders cremig zu machen und später optimal mit der Pasta zu verbinden.

Gib zunächst etwa 100 ml Nudelwasser zur Soße. Sollte sie anschließend noch zu dick sein, kannst du nach und nach mehr hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Zucchini richtig anbraten – für mehr Geschmack

Ein entscheidender Schritt bei diesem Rezept ist das Anbraten der Zucchini.

Gibst du die Zucchini direkt roh in den Mixer, fehlt der Soße später ein Teil ihres Aromas. Deshalb werden die Zucchiniwürfel zunächst in etwas Olivenöl angebraten, bis sie weich sind und stellenweise eine schöne goldbraune Farbe bekommen.

Dadurch entstehen Röstaromen, die der fertigen Zucchini-Pasta-Soße deutlich mehr Tiefe verleihen.

Achte außerdem darauf, deine Pfanne nicht zu voll zu machen. Bei einer großen Menge Zucchini kannst du sie lieber portionsweise anbraten. So wird sie tatsächlich gebraten und beginnt nicht durch die austretende Flüssigkeit zu kochen.

Zucchini Pasta mit Ricotta, Basilikum und Spinat

Zucchini allein hat einen eher milden Geschmack. Deshalb bekommt sie in dieser Pasta Unterstützung von einigen besonders aromatischen Zutaten.

Ricotta sorgt für Cremigkeit und eine milde, leicht milchige Note. Gleichzeitig macht er die Soße reichhaltiger, ohne den Geschmack der Zucchini zu überdecken.

Frischer Basilikum bringt mediterranes Aroma in die Pasta und harmoniert besonders gut mit Zucchini, Knoblauch und Parmesan.

Babyspinat verschwindet beim Mixen fast vollständig in der Soße und sorgt gleichzeitig für eine intensive grüne Farbe.

Zitrone ist schließlich der kleine Frischekick. Die Säure gleicht die Cremigkeit des Ricottas aus und lässt die gesamte Soße leichter und frischer schmecken.

Die Zutaten für die Zucchini Pasta

Zucchini

Zucchini ist natürlich die Hauptzutat dieses Rezepts. Verwende möglichst frische, feste Zucchini. Gerade im Sommer bekommst du sie regional und besonders aromatisch.

Ricotta

Ricotta macht die Zucchini-Soße herrlich cremig. Gleichzeitig ist sein Geschmack mild genug, sodass Zucchini und Basilikum weiterhin im Mittelpunkt stehen.

Zwiebeln und Knoblauch

Beides wird zunächst in Olivenöl angebraten. Dadurch entwickeln Zwiebeln und Knoblauch eine angenehme Süße und bilden die aromatische Basis der Soße.

Basilikum

Bei Basilikum darfst du ruhig großzügig sein. Eine gute Handvoll kommt direkt in die Soße und einige zusätzliche Blätter später auf die fertige Pasta.

Babyspinat

Der Babyspinat wird einfach roh mit den übrigen Zutaten püriert. Dadurch bekommt die Soße zusätzlich eine wunderschöne grüne Farbe.

Zitrone

Ein Spritzer frischer Zitronensaft bringt Säure und Frische ins Gericht. Wenn du es besonders zitronig magst, kannst du zusätzlich etwas fein abgeriebene Bio-Zitronenschale verwenden.

Parmesan

Frisch geriebener Parmesan gehört für mich unbedingt auf die fertige Pasta. Er bringt Würze und eine schöne Umami-Note mit.

Welche Nudeln passen zur Zucchini Pasta?

Grundsätzlich kannst du für dieses Rezept deine Lieblingsnudeln verwenden. Besonders gut eignen sich Sorten, an denen die cremige Zucchini-Soße gut haften bleibt.

Probier beispielsweise Spaghetti, Linguine, Tagliatelle, Rigatoni oder Penne. Auch Fusilli passen hervorragend, weil sich die cremige Soße wunderbar in ihren Windungen sammelt.

Zucchini Pasta – perfekt für den Sommer

Gerade während der Zucchini-Saison ist dieses Rezept eine tolle Möglichkeit, größere Mengen des Sommergemüses zu verarbeiten.

Gleichzeitig schmeckt die Pasta durch Basilikum und Zitrone deutlich frischer als eine schwere klassische Sahnesoße. Damit ist sie perfekt für warme Sommerabende, an denen du zwar Lust auf eine cremige Pasta hast, das Gericht aber trotzdem frisch und gemüsereich sein soll.

Und falls du selbst Zucchini im Garten anbaust und im Sommer plötzlich nicht mehr weißt, wohin damit: Dieses Rezept benötigt direkt etwa 750 g Zucchini.

Variationen der Zucchini Pasta

Du kannst die Pasta problemlos deinem Geschmack anpassen.

Für noch mehr Gemüse passen beispielsweise Erbsen oder Brokkoli dazu. Möchtest du etwas Crunch, kannst du geröstete Pinienkerne oder gehackte Pistazien darübergeben.

Auch beim Käse kannst du variieren. Statt Ricotta funktioniert beispielsweise Frischkäse. Etwas Burrata auf der fertigen Pasta macht das Gericht dagegen noch cremiger.

Wenn du es schärfer magst, gib bereits beim Anbraten etwas Chili hinzu. Alternativ kannst du – wie in meinem Rezept – einfach großzügig Chiliflocken über die fertige Pasta geben.

Zucchini Pasta vorbereiten und aufbewahren

Die Zucchini-Soße kannst du sehr gut vorbereiten. Bereite sie wie im Rezept beschrieben zu und bewahre sie anschließend luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf.

Beim erneuten Erwärmen kann die Soße etwas eindicken. Gib dann einfach einen kleinen Schluck Wasser hinzu und verrühre alles, bis sie wieder schön cremig ist.

Am besten schmeckt die Pasta allerdings frisch, denn dann verbindet sich das stärkehaltige Nudelwasser besonders gut mit der Zucchini-Ricotta-Soße.

Häufige Fragen zur Zucchini Pasta

Kann ich die Zucchini Pasta ohne Ricotta machen?

Ja. Du kannst Ricotta beispielsweise durch Frischkäse oder eine pflanzliche Alternative ersetzen. Je nach Konsistenz benötigst du anschließend etwas mehr oder weniger Nudelwasser.

Warum brauche ich Nudelwasser für die Zucchini-Soße?

Das stärkehaltige Nudelwasser verdünnt die Soße nicht einfach nur, sondern unterstützt eine cremige Konsistenz und hilft dabei, dass sich die Soße besser mit den Nudeln verbindet.

Kann ich die Zucchini Pasta vegan zubereiten?

Ja. Ersetze den Ricotta durch eine pflanzliche Ricotta- oder Frischkäsealternative und verwende zum Servieren veganen Parmesan oder Hefeflocken.

Kann ich die Zucchini-Soße vorbereiten?

Ja. Du kannst die Soße bereits vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren erwärmst du sie vorsichtig und verdünnst sie bei Bedarf mit etwas Wasser.

Was kann ich mit übriger Zucchini machen?

Wenn du nach diesem Rezept noch Zucchini übrig hast, kannst du sie beispielsweise für Zucchini-Puffer, Ofengemüse, Zucchini-Salat oder eine Gemüse-Pasta verwenden. Gerade während der Zucchini-Saison lohnt es sich, mehrere unterschiedliche Rezepte miteinander zu kombinieren.

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Zucchini Pasta mit cremiger Zucchini-Ricotta-Soße

Diese Zucchini Pasta ist eines dieser unkomplizierten Sommergerichte, die du immer wieder machen möchtest. Die cremige Soße besteht aus gebratener Zucchini, Ricotta, frischem Basilikum und Babyspinat und kommt dabei ganz ohne klassische Sahnesoße aus. Dazu kommen ein Spritzer Zitrone, italienische Kräuter und natürlich jede Menge frisch geriebener Parmesan.
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gericht Dinner, Familienrezept, Hauptgericht, Lunch
Portionen 4

Zutaten
  

Zutaten für die Zucchini-Soße

  • ca. 750 g Zucchini
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 150 g Ricotta
  • 1 große Handvoll frischer Basilikum
  • 50 g Babyspinat
  • 2 TL italienische Kräuter
  • Saft von ½ Zitrone
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ca. 100–200 ml Nudelwasser

Außerdem

  • 500 g Pasta nach Wahl
  • frischer Basilikum
  • Chiliflocken
  • ca. 80 g frisch geriebener Parmesan

Anleitungen
 

  • Zunächst die Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
  • Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig bis leicht goldbraun anbraten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  • Bei Bedarf noch etwas Olivenöl in die Pfanne geben. Die Zucchini hinzufügen und kräftig anbraten, bis sie weich und stellenweise schön gebräunt ist. Anschließend ebenfalls kurz beiseitestellen.
  • Währenddessen reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta nach Packungsanleitung al dente kochen.
  • Bevor du die Nudeln abgießt, etwa 200 ml Nudelwasser abschöpfen und beiseitestellen.
  • Für die cremige Zucchini-Soße die gebratene Zucchini zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, Ricotta, Basilikum, Babyspinat, italienischen Kräutern, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und zunächst etwa 100 ml Nudelwasser in einen Mixer geben.
  • Alles zu einer glatten und cremigen Soße pürieren. Alternativ kannst du dafür einen Pürierstab verwenden.
  • Ist die Zucchini-Soße noch zu dick, nach und nach weiteres Nudelwasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend abschmecken und gegebenenfalls mit Zitronensaft, Salz oder Pfeffer nachwürzen.
  • Die gekochte Pasta mit der Zucchini-Ricotta-Soße in einer großen Schüssel oder Pfanne gründlich vermengen.
  • Auf Tellern verteilen und mit frischem Basilikum, Chiliflocken und reichlich frisch geriebenem Parmesan servieren. Buon appetito!
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