Cremig, würzig und wunderbar fluffig: Diese Parmesanbutter mit Knoblauch und italienischen Kräutern ist mit wenigen Zutaten schnell selbst gemacht und schmeckt besonders gut zu frischem Brot. Die Butter wird zunächst mehrere Minuten aufgeschlagen, bis sie fast weiß und herrlich luftig ist. Anschließend kommen reichlich frisch geriebener Parmesan, Knoblauch und italienische Kräuter dazu.
Das Ergebnis ist eine cremige, aufgeschlagene Butter mit ordentlich Parmesan-Geschmack – perfekt als besonderer Brotaufstrich, zum Grillen oder für einen gemütlichen Abend mit Brot und Antipasti.
Und mit diesem Rezept startet gleichzeitig etwas Neues auf Anna Lee EATS.: Willkommen im Butter Club! 🧈
Butter Club Episode 1: Parmesanbutter selber machen
Ich liebe selbstgemachte Buttervariationen. Mit ein paar einfachen Zutaten lässt sich aus klassischer Butter ein ganz besonderer Brotaufstrich machen – mal würzig, mal frisch, mal süß und manchmal auch etwas ausgefallener.
Genau darum geht es in meiner neuen Rezeptreihe: dem Butter Club.
Hier teile ich regelmäßig neue Butterrezepte mit dir. Und weil zu richtig guter Butter für mich mindestens genauso gutes Brot gehört, bekommt jede Butter ihr eigenes Brot-Pairing.
Den Anfang macht diese fluffig aufgeschlagene Parmesanbutter mit Knoblauch und italienischen Kräutern.
Das perfekte Pairing für Butter Club #01: Parmesanbutter + Landbrot. 🥖
Warum du diese Parmesanbutter unbedingt ausprobieren solltest
Diese Parmesanbutter ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch in wenigen Minuten vorbereitet. Du brauchst gerade einmal fünf Zutaten plus Salz und Pfeffer.
Das Besondere ist ihre Konsistenz: Die Butter wird nicht einfach nur mit den übrigen Zutaten vermengt, sondern vorher richtig schön aufgeschlagen. Dadurch wird sie hell, luftig und besonders cremig.
Der Parmesan sorgt für einen kräftigen, würzigen Geschmack, Knoblauch bringt zusätzlich Aroma und die italienischen Kräuter verleihen der Butter eine mediterrane Note.
Damit eignet sich die selbstgemachte Parmesanbutter perfekt:
- als würziger Brotaufstrich
- zum Grillen
- zu einem Aperitivo
- für Brunch oder Buffet
- zu Antipasti
- als besondere Alternative zu klassischer Kräuterbutter
Und schon ist deine selbstgemachte Parmesanbutter fertig!
Wie wird aufgeschlagene Butter richtig fluffig?
Das Geheimnis dieser Parmesanbutter liegt vor allem im Aufschlagen der Butter.
Damit das funktioniert, sollte die Butter wirklich weich sein. Nimm sie deshalb rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Ist die Butter noch zu kalt, lässt sie sich nur schwer aufschlagen. Geschmolzen sollte sie allerdings ebenfalls nicht sein.
Durch das mehrere Minuten lange Aufschlagen wird Luft in die Butter eingearbeitet. Sie nimmt an Volumen zu, wird deutlich heller und bekommt eine leichte, fast mousseartige Konsistenz.
Genau diese fluffige Konsistenz macht die aufgeschlagene Parmesanbutter besonders lecker auf frischem Brot.
Welcher Parmesan eignet sich für Parmesanbutter?
Für dieses Rezept empfehle ich dir, Parmesan am Stück zu kaufen und frisch zu reiben. Frisch geriebener Parmesan ist besonders aromatisch und lässt sich wunderbar unter die weiche Butter mischen.
Je feiner du den Parmesan reibst, desto gleichmäßiger verteilt er sich in der Butter.
Einen Teil des Parmesans heben wir für das Topping auf. Dadurch schmeckt man beim Essen nicht nur den Parmesan in der Butter, sondern bekommt zusätzlich kleine würzige Parmesanstückchen obendrauf.
Welche Kräuter passen in Parmesanbutter?
Ich verwende für meine Parmesanbutter eine Mischung aus getrockneten italienischen Kräutern. Je nach Mischung können beispielsweise Oregano, Basilikum, Thymian oder Rosmarin enthalten sein.
Du kannst natürlich auch deine eigene Kräutermischung zusammenstellen. Besonders Oregano, Basilikum und Thymian harmonieren hervorragend mit Parmesan und Knoblauch.
Wenn du es etwas schärfer magst, kannst du zusätzlich ein paar Chiliflocken über die fertige Butter geben.
Welches Brot passt zu Parmesanbutter?
Natürlich braucht jede Butter im Butter Club auch das passende Brot. Bei dieser würzigen Parmesanbutter ist meine Empfehlung ganz klar:
Landbrot. 🥖
Die kräftige Kruste und die saftige Krume passen wunderbar zur fluffigen Parmesanbutter. Gleichzeitig ist ein klassisches Landbrot mild genug, um den Geschmack von Parmesan, Knoblauch und Kräutern nicht zu überdecken.
Besonders lecker wird es, wenn du das Landbrot in etwas dickere Scheiben schneidest und kurz anröstest. Auf dem noch leicht warmen Brot beginnt die Parmesanbutter langsam zu schmelzen.
Alternativ kannst du die Butter natürlich auch mit Baguette, Ciabatta, Focaccia oder einem hellen Sauerteigbrot servieren.
Wozu passt Parmesanbutter noch?
Auch wenn frisches Landbrot mein liebstes Pairing ist, kannst du die selbstgemachte Parmesanbutter vielseitig verwenden.
Sie schmeckt beispielsweise hervorragend zu:
- Ofenkartoffeln
- gegrilltem Gemüse
- Maiskolben
- Steak
- Hähnchen
- Pasta
- Gnocchi
- geröstetem Brot
Besonders praktisch ist die Parmesanbutter auch für eine schnelle Pasta. Gib dafür einfach etwas Butter zu den noch heißen Nudeln und vermenge alles mit einem kleinen Schluck Pastawasser.
Die Parmesanbutter schmilzt und verbindet sich mit dem Pastawasser zu einer schnellen, cremigen Sauce.
Parmesanbutter zum Grillen
Wenn du nach einer Alternative zu klassischer Kräuter- oder Knoblauchbutter suchst, eignet sich diese Parmesanbutter auch perfekt zum Grillen.
Du kannst sie zu frischem Brot auf den Tisch stellen oder direkt zu gegrilltem Gemüse, Kartoffeln, Mais oder Fleisch servieren.
Da du die Butter bereits vorher zubereiten kannst, eignet sie sich außerdem hervorragend, wenn du Gäste erwartest oder etwas für ein Grillbuffet vorbereiten möchtest.
Kann man Parmesanbutter vorbereiten?
Ja! Die Parmesanbutter lässt sich sehr gut vorbereiten und bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Durch die Kühlung wird die Butter allerdings wieder fester. Nimm sie deshalb etwa 15 bis 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit sie wieder weicher und streichfähig wird.
Reste solltest du luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen.
Kann man Parmesanbutter einfrieren?
Du kannst Parmesanbutter auch einfrieren. Besonders praktisch ist es, die Butter direkt in kleinen Portionen einzufrieren.
So kannst du später genau so viel auftauen, wie du benötigst.
Möchtest du die Parmesanbutter beispielsweise für Pasta, Ofenkartoffeln oder warmes Gemüse verwenden, kannst du eine kleine Portion direkt zum heißen Gericht geben und dort schmelzen lassen.
Häufige Fragen zur Parmesanbutter
Kann ich die Parmesanbutter auch ohne Knoblauch machen?
Ja. Wenn du keinen Knoblauch magst oder einen etwas milderen Geschmack möchtest, kannst du ihn einfach weglassen. Parmesan und italienische Kräuter sorgen auch allein für ordentlich Geschmack.
Warum wird die Butter vor dem Vermengen aufgeschlagen?
Durch das Aufschlagen wird Luft in die weiche Butter eingearbeitet. Dadurch wird sie heller, voluminöser und bekommt ihre besonders cremige und fluffige Konsistenz.
Kann ich frische Kräuter statt getrockneter Kräuter verwenden?
Grundsätzlich kannst du die Butter auch mit frischen Kräutern verfeinern. Geschmack und Intensität unterscheiden sich allerdings von getrockneten Kräutern, weshalb du die Menge entsprechend anpassen solltest.
Was passt zu Parmesanbutter?
Neben Landbrot schmeckt Parmesanbutter besonders gut zu Kartoffeln, Pasta, gegrilltem Gemüse, Mais, Steak oder Hähnchen. Du kannst sie also sowohl als Brotaufstrich als auch zum Kochen verwenden.
Welches Brot passt am besten zu Parmesanbutter?
Meine Empfehlung ist ein frisches Landbrot mit kräftiger Kruste und saftiger Krume. Es ergänzt die würzige Butter, ohne ihren Geschmack zu überdecken.
Butter Club Episode 1 – Parmesanbutter + Landbrot
Damit ist die erste Runde im Butter Club eröffnet! 🧈🥖
Den Anfang macht eine wunderbar fluffige Parmesanbutter mit Knoblauch und italienischen Kräutern. Dazu gibt es knuspriges Landbrot – eine einfache Kombination, die zeigt, wie gut selbstgemachte Butter sein kann.
Und das ist natürlich erst der Anfang.
Im Butter Club warten noch viele weitere Buttervariationen und die passenden Brotkombinationen auf dich – von würzig und herzhaft bis frisch und süß.
Wenn du Butter und gutes Brot genauso liebst wie ich, solltest du also unbedingt wieder vorbeischauen.
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Parmesanbutter selber machen – cremig, würzig & einfach
Zutaten
- 250 g weiche Butter
- 150 g Parmesan frisch gerieben
- 2 Knoblauchzehen
- 2 TL getrocknete italienische Kräuter
- Salz
- frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Anleitungen
- Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie schön weich wird. Sie sollte sich problemlos eindrücken lassen, aber nicht geschmolzen sein.
- Die weiche Butter anschließend in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührgerät oder Mixer mehrere Minuten kräftig aufschlagen.
- Dabei wird die Butter zunehmend heller und nimmt an Volumen zu. Schlage sie so lange weiter, bis sie sehr hell, fast weiß und richtig schön fluffig ist.
- Die Knoblauchzehen schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken.
- 120 g des frisch geriebenen Parmesans zusammen mit dem Knoblauch und den italienischen Kräutern zur aufgeschlagenen Butter geben.
- Mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und alles kurz miteinander vermengen, bis sich die Zutaten gleichmäßig in der Butter verteilt haben.
- Da Parmesan bereits salzig ist, solltest du zunächst nur wenig zusätzliches Salz verwenden und die Butter anschließend abschmecken.
- Die fertige Parmesanbutter in eine kleine Schüssel geben. Mit einem Löffel kannst du kleine Wellen in die Oberfläche ziehen.
- Anschließend die restlichen 30 g geriebenen Parmesan darüber verteilen.










